Modellflug News

FPV und "Drohnen" - Recht und Technik

Rechtliche und (funk)technische Betrachtungen zu unbemannten Luft-fahrzeugen mit innovativer Technik - neuer Band der Schriftenreihe zum Modellflug veröffentlicht

Der Modellflug steht seit seinen Anfängen für Innovation, d.h. für das Verlassen einge-fahrener Geleise und praktischer Realisierung dessen, was vielleicht gestern noch un-denkbar und technisch nicht machbar erschien. Diese innovative Kraft hat der gesam-ten Fliegerei über ein Jahrhundert Impulse verliehen und damit die Entwicklung der Luftfahrt quasi von innen her befördert. Dass diese Wirkung auch heute noch vorhan-den ist, wird in der jüngsten Vergangenheit z.B. durch die mit dem E-Volo eingeleitete Entwicklung elektrisch angetriebener personentragender Multikopter bestätigt. Aktuell sind Begriffe wie FPV, Drohnen, Multikopter in aller Munde und geeignet, sowohl Interesse aber auch Befürchtungen vor allem bei bisher wenig oder nicht mit dem Modellflug vertrauten Personen zu wecken. Gleichzeitig sind gerade hier extreme Entwicklungsschübe zu verzeichnen, welche nicht nur Hersteller, Erbauer und Modellflieger, sondern auch kommerzielle Anwender, ja selbst Behörden und Gesetzgeber zuweilen ratlos werden lassen, zumindest aber zu intensivem Nachdenken zwingen. Was lag also näher, unsere Fachleute zu bitten, sich diesem Themenkreis einmal aus technischer und rechtlicher Sicht zu nähern und fachlich fundiert zu beleuchten.

GEMA-Broschuere-2014

Es wird jedem Verein empfohlen, der eine Veranstaltung mit Modellflugklassen bei denen Musik integraler Bestandteil ist sich vorab mit der zuständigen Bezirksdirektion der GEMA https://www.gema.de/die-gema/adressen/bezirksdirektionen.html über die Modalitäten zu erkundigen.

Wer rastet, der rostet...

Unter diesem Motto, stand die Weiterbildungsmaßnahme am 19.10.2013. Die Übungsleiterlizenz dient in erster Linie dazu, einheitliche Qualitätsstandards für Betreuer in den jeweiligen Sportarten zu gewährleisten. Während der Ausbildung werden festgelegte Inhalte vermittelt, die sich in der Regel in allgemeine Grundlagen und sportartspezifische Kenntnisse unterteilen.Zum Erhalt und zur Verlängerung dieser Lizenz gibt es eine große Anzahl von Seminaren, an denen man meist kostenfrei teilnehmen kann.

Modellflug Jahresbericht 2012

Freiflug Wettbewerbe und Ergebnisse

Auf Landesebene konnten in Brandenburg von den 6 geplanten Wettkämpfen auch alle 6 durchgeführt werden. 5 davon fanden in Freienhufen und einer in Brück statt. Aufgrund von Terminüberschneidungen mit der Deutschen Meisterschaft in Manching konnte der mittlerweile traditionelle Termin in Steutz nicht wahrgenommen werden. Trotzdem konnten die Landesmeisterschaften in F1A, F1B, F1C, F1H und F1Q wieder erfolgreich durchgeführt werden. Leider gab es diesjährig erstmalig keine teilnehmenden Schüler und Junioren. Denn leider hält auch in den einzelnen Vereinen der Fernlenkflug immer weiter Einzug. Auch das Interesse der Kinder und Jugendlichen geht leider stark weg von dieser noch sportlichen Modellflugklasse. Hier gilt es in der Jugendarbeit anzusetzen.

Auch allen Wettbewerbsleitern und Helfern, sei für die reibungslose Durchführung gedankt.

Auch auf nationaler und internationaler Ebene war man sehr erfolgreich. So qualifizierten sich Manfred Nogga (F1C) und Thomas Weimer (F1A) als Nachfolger für die Nationalmannschaft (Platz 1 – 6 der Rangliste) und lösten somit das Ticket zur WM 2013 in Frankreich. Leider trat zur Europameisterschaft, welches dieses Jahr in Italien stattfand kein Pilot aus Brandenburg an. Anders war es bei der Deutschen Meisterschaft. Hier gab es eine sehr gute Beteiligung mit teilweise hervorragenden Ergebnissen. So wurde Manfred Nogga (F1C) deutscher Vizemeister und Stephan Gerlach sicherte sich Platz 3 in der Klasse F1H. In der Mannschaftswertung holte das Team Karl-Heinz Buchner, Günter Engel und Stephan Gerlach in der Klasse F1H den Sieg nach Brandenburg. Manfred Nogga belegte als Gast mit dem Team Hessen Platz 2 in F1C und Dirk Drelse, Andre Seifert und ein Gastflieger aus Sachsen-Anhalt holten sich Platz 2 in F1B. Von den anderen Teilnehmern aus BB wurden folgende Plätze unter den ersten 10 belegt: F1H: Platz 4 Thomas Weimer, Platz 7 Karl-Heinz Buchner und Platz 9 Günter Engel. F1A: Platz 8 Dirk Halbmeier und Thomas Weimer. F1A-Standard: Platz 9 Stephan Gerlach. Bedauerlich war auch hier das es keinen Teilnehmer aus Brandenburg an der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaft teilnahm.

Weitere Ergebnisse und einzelne Bilder finden sich unter: http://www.thermiksense.de/index.php/wettbewerbe.html.

Weltcupergebnisse

-          Dirk Halbmeier (F1A): Platz 2 WC Estland

-          Manfred Nogga (F1C): Platz 1 WC Tschechien, Platz 2 WC Slovakei Gesamtweltcup Platz 12

-          Dirk Drelse (F1B): Platz 3 WC Italien, Platz 10 WC Slovenien

-          Thomas Weimer (F1A): Platz 1 WC Norwegen und WC Polen, Platz 4 WC Slowakei, Platz 5 WC Frankreich, Platz 6 WC Serbien, Platz 7 WC Norwegen, Platz 9 WC Litauen
Gesamtweltcup Platz 7

Die Ergebnisse zeigen wie viel Zeit und Geld die Piloten für ihren Sport investieren. Denn der Erfolg den die Piloten dort erreichen ist nur mit vielen Trainingsstunden zu machen. Und auch die Anreise finanzieren die Piloten größtenteils selbst.

Euro Challenge F1H

Dies ist eine Wettbewerbsserie von 17 internationalen Wettbewerben mit 166 Teilnehmern aus 14 Ländern (inoffizielle Europameisterschaft in F1H). Hierbei sicherte sich Thomas Weimer mit 5 Siegen (2-mal in Deutschland, je 1-mal in Polen, Frankreich und Ungarn) Platz 1. Platz 19 ging an Karl-Heinz Buchner, Platz 24 an Stephan Gerlach, Platz 45 an Joachim Rinza und Platz 77 an Günter Engel.

DHP

Seit diesem Jahr gibt es auch noch eine neue Wettbewerbsserie. Den Deutschen F1H Pokal (DHP). Zu diesem Pokal gehören 33 Wettbewerbe mit insgesamt 73 Teilnehmern. Thomas Weimer gewinnt souverän! Platz 7 ginge an Karl-Heinz Buchner (Platz 4 in der Unterkategorie F1H-E), Platz 8 an Stephan Gerlach (Platz 5 in der Unterkategorie F1H-E), Platz 10 an Günter Engel (Platz 7 in der Unterkategorie F1H-E), Platz 15 an Joachim Rinza (Platz 11 in der Unterkategorie F1H-E) und Platz 33 an Michael Lindner (Platz 25 in der Unterkategorie F1H-E). Die genauen Ergebnisse und weiter Informationen dazu finden sich dann unter http://www.creasus.de/ikarus/DHP.html.

Alles in allem, war das Freiflugjahr ein sehr erfolgreich aber auch kräftezehrendes Jahr. Wollen wir hoffen, dass es in 2013 zumindest auf genau solch hohem Leistungsniveau weiter geht. Vielleicht fühlt sich ja auch der ein oder andere Jugendliche dazu angespornt sich für diese Modellflugklasse zu entscheiden. Ansprechpartner und Vereine findet sich auf http://luftsport-bb.de.

Landesauswertung Freiflug BB

F1A Sen.

Name

Verein

Ergebnis

Weimer, Thomas

Frankfurt/O

292,08 %

Heyer, Oskar

Frankfurt/O

276,41 %

Rinza, Joachim

Lieberose

207,99 %

Svennungsson, Jan

Berlin

197,02 %

Halbmeier, Dirk

Frankfurt/O

194,62 %

Huhn, Stefan

Frankfurt/O

84,24 %

Lindner, Michael

Lieberose

68,44 %

F1B Sen.

Drelse, Dirk

Borkheide

297,79 %

Seifert, Andre

Frankfurt/Oder

292,29 %

 

F1C Sen.

Nogga, Manfred

Schwarzheide

300,00 %

 

F1H Sen.

Weimer, Thomas

Frankfurt/O

300,00 %

Buchner, Karl-Heinz

Borkheide

287,70 %

Engel, Günter

Borkheide

282,83 %

Rinza, Joachim

Lieberose

275,46 %

Gerlach, Stephan

Borkheide

274,33 %

Lindner, Michael

Lieberose

170,33 %

 

F1Q Sen.

Seifert, Andre

Frankfurt/Oder

73,67 %

Kevin Kuck (auf Basis des Berichtes des Fachreferenten Freiflug im LLVBB – Thomas Weimer)

UHU-Cup

Bei vier Wettbewerben des UHU-Cups konnten sich die Modellflugjugend Berlin und Brandenburg messen. Zum Saisonabschluss wurde auf den Elbwiesen vor Steutz die Deutsche Meisterschaft in den Klassen „F3B-J“ und „F3K-J“ mit reger Teilnehmerzahl durchgeführt.

Modell- und Freifluggelände

Wie aus dem Freiflugbericht zu entnehmen sind Freiflächen für unseren Sport in Brandenburg immer noch sehr rar. Leider Verschärft sich diese Situation zunehmend.

Der Brandenburger Modellflugverein Roter Adler kämpft auch immer noch (seit 2009) um ein neues Modellfluggelände.

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit wurde auch wieder in diesem Jahr im Modellflugsport großgeschrieben. Sei es darum unser Image zu stützen, wie auch neue Mitglieder zu gewinnen. Flugplatzfeste, Schulprojekte und weitere Modellflugveranstaltungen werden hier gerne von den Modellflugvereinen durchgeführt.

Politik

Die Buko Modellflug hat einen weiteren Fachausschuss für Recht und Versicherungen. RA Dr. jur. Walter Felling steht nun allen Vereinen mit Rat und Tat bei Rechtsfragen zur Seite.

In Diesem Sinne wünsche ich einen gelungenen Holm- und Rippenbruch für die Saison 2013

 

Martin Zarnack

Landesmodellflugreferent BB

4 Erste Plätze gehen beim Bundesausscheid in Laucha an die brandenburger Modellflieger

Brandenburger  Flugmodellsportler  erfolgreich beim Bundesausscheid Flugmodell der Luftsportjugend.

Am vergangenen Pfingstwochenende fand in Laucha (Unstrut) wieder der Bundesausscheid Flugmodell im Rahmen des UHU Cup`s  für Kinder und Jugendliche  statt.

Dazu werden aus jedem Bundesland die Landesmeister des vergangenen Jahr zum Vergleichsfliegen eingeladen.

Für Brandenburg gingen Willi Leonhardt und Daniel Kühn aus dem Hans- Grade Verein Borkheide, Max Tiedemann vom Flugmodellsportclub Finsterwalde e.V an den Start.

Insgesamt nahmen 36 Flugmodellsportler aus ganz Deutschland an diesem Wettbewerb in 6 verschiedenen  Klassen teil. Die drei  Brandenburger Teilnehmer konnten in  4 ferngesteuerten  Klassen starten.  Mit diesen  ferngesteuerten Flugmodellen muss jeweils eine bestimmte Zeit (3,00min)geflogen werden und anschließend an einer Linie gelandet werden. Schon kleinste Winde können die genaue Landung zunichte machen.  Eine Abweichung von 5cm bedeutet eine nicht mehr volle Punktzahl. In den jeweiligen Klassen sind genaue Vorgaben an die Flugmodelle gestellt.  Die einzelnen Flugklassen sind die Gliding Class, Open Gliding Class, sowie die Electric Class. Neu beim Bundesausscheid war in diesem Jahr die  Klasse F3K (Schleudersegler bis 1m Spannweite). Dabei muss der Teilnehmer das Flugmodell ähnlich eines Discuswurfes  schleudern. Es werden dabei Flughöhen von ca 20m erreicht. Anschließend muss der Pilot versuchen das Flugmodell 60s in der Luft zu halten.